Hamletmaschine
Zwischen Stillstand und Aufbruch sucht der Mensch nach seiner Rolle als Opfer, Täter, Maschine.
Müller gilt als der vielleicht radikalste Erbe Bertolt Brechts und so ist auch die »Hamletmaschine« kein gewöhnliches Theaterstück, sondern eine Verdichtung aus Sprache, Geschichte und Identität. Auf nur neun Seiten zerlegt Müller Shakespeares »Hamlet« in die Trümmer des 20. Jahrhunderts: den zerfallenen Körper Europas, die gescheiterte Revolution, die Macht der Bilder und des Todes. Zwischen Stillstand und Aufbruch sucht der Mensch nach seiner Rolle als Opfer, Täter, Maschine. Regisseurin Lilli-Hannah Hoepner erweitert den Text mit Material über »Ophelia« um eine weibliche Perspektive und inszeniert einen Theaterabend von beklemmender Aktualität.
Weitere Informationen unter: www.brechtfestival.de